Der Fußgreifreflex wird durch Druck auf die Fußsohle ausgelöst, besonders im Bereich des Zehenballens. Als Reaktion beugen sich die Zehen, ebenso spannen sich auch die Beugemuskeln der Fußsohle an.
Dieser Reflex ist bis zum Alter von ca. 10 Monaten physiologisch.
Spätestens wenn das Kind sich hinstellt, muss der Fußgreifreflex inaktiv sein, da das Kind sonst durch den Druck auf die Fußsohle nur mit gekrallten Zehen stehen könnte. Wäre das schlimm? Die Verkrampfung des Körpers bewirkt, dass das Gehirn kein gutes Körpergefühl entwickeln kann. Die Wahrnehmung ist eingeschränkt oder sogar blockiert. Ist also der Fußgreifreflex zu stark oder bleibt zu lange auslösbar werden die Füße vom Gehirn nicht gut wahrgenommen und es kann dadurch in der Folge zu Funktionseinbußen oder Störungen kommen. Also das Kind stolpert viel und fällt oft ...
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